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Wann in der Eulenburg das erste Mal Apfelwein ausgeschenkt wurde, läßt sich heute nur ungefähr zeitlich festlegen. Nachweisbar wurde aber schon 1732 die Gaststätte durch die Wirtsfamilie Eckhard bewirtschaftet, also bereits vor über 275 Jahren.
Die Hofreite in der Eulengasse 46, vor der Eingemeindung Nr. 18,war ein bäuerliches Anwesen mit einer Gärtnerei, die sich in dem alten Fachwerkhaus befand, in dem bis 1900 gezapft wurde. Sie war die letzte Heckenwirtschaft in Alt-Bornheim.
Wahrscheinlich wurde hier während der Blütezeit des Weinbaus Traubenwein aus der Bornheimer Gemarkung verkauft und später nach dem Niedergang des Weinanbaus ging man zum Keltern und Ausschank von Apfelwein über.
Im Bornheimer Lagerbuch von 1732 war die Liegenschaft mit Charte 1, Nr. 98 bezeichnet, sie hielt an Fläche 1 Viertel und 33,8 Ruthen und gehörte Johann Eckhard, einer alten Bornheimer Wirtsfamilie. Leider wurde das alte Haus 1944 im Krieg zerstört. Ein breiter Streifen mußte zur Erweiterung der Eulengasse an die Stadt abgetreten werden. Dadurch konnte die Gartenwirtschaft im Hof erweitert werden. Eigentümer der Liegenschaft war 1825 Nikolaus Hufer jr., sie wurde 1832 an Franz Hufer II. überschrieben, kam durch Kauf 1848 an Johann Valentin Rau und Ehefrau Catharina geb. Schuch und wurde dann am 21.7.1852 an Johann Andreas Jockel und Ehefrau Maria Elisabeth geb. Schuch überschrieben. Die Liegenschaft blieb dann im Besitz der Familie Jockel und deren Erben.
Die heutige Gaststätte wurde um 1899 als dreistöckiges Gebäude mit Seitenbau errichtet. Das alte Fachwerkhaus diente als Wohnraum bis es 1944 durch den Krieg zerstört wurde. |
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